AGBs
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Can Patrick Ilsever · Reitweg 12, 63456 Hanau · klarcloudit@proton.me · 0176 576 111 68
Stand: April 2026
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen, die zwischen KlarCloudIT – Can Patrick Ilsever, im Folgenden „Dienstleister“ genannt – und dem Auftraggeber (Privat- oder Geschäftskunde, im Folgenden „Kunde“ genannt) geschlossen werden.
1.2 Abweichende AGB des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.3 Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, ohne dass es einer erneuten Vereinbarung bedarf.
§ 2 Leistungsumfang
2.1 Der Dienstleister erbringt IT-Dienstleistungen gemäß dem jeweiligen Auftrag. Zum Leistungsangebot zählen insbesondere:
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IT-Support vor Ort (Hardware, Software, Netzwerk, Betriebssystem)
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Fernwartung und Remote-Support
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Einrichtung, Konfiguration und Wartung von Computersystemen
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IT-Schulungen und Einweisungen
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Website-Erstellung und -unterstützung
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Cloud-Dienste, Webhosting und E-Mail-Lösungen
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KI-gestützte Telefonassistenten und Automatisierungen
2.2 Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Auftrag. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform, um wirksam zu sein.
2.3 Ersatzteile, Hardware, Software-Lizenzen sowie sonstiges Verbrauchsmaterial sind nicht im Dienstleistungspreis enthalten und werden gesondert in Rechnung gestellt.
§ 3 Auftragserteilung und Vertragsschluss
3.1 Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder mündliche Bestätigung des Auftrags durch den Dienstleister zustande. Die Rechnungsstellung gilt ebenfalls als Auftragsannahme.
3.2 Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
3.3 Der Kunde stellt sicher, dass der Dienstleister Zugang zu den für die Leistungserbringung notwendigen Systemen, Geräten und Informationen erhält.
§ 4 Mindestberechnungszeit und Abrechnung
4.1 Bei Vor-Ort-Einsätzen beträgt die Mindestberechnungszeit 1 Stunde. Jede weitere angefangene halbe Stunde wird anteilig berechnet. Anfahrtskosten werden separat vereinbart und ausgewiesen.
4.2 Bei Remote-Support und Fernwartung beträgt die Mindestberechnungszeit 30 Minuten, unabhängig von der tatsächlichen Einsatzdauer. Jede weitere angefangene Viertelstunde wird anteilig berechnet.
4.3 Telefonische Kurzberatungen bis zu 5 Minuten pro Anruf werden als Serviceleistung nicht gesondert berechnet, sofern der Aufwand diesen Rahmen nicht übersteigt.
4.4 Zeiten für Recherche, Materialbeschaffung sowie Rück- und Absprachen werden als Arbeitszeit berechnet.
4.5 Die Gültigkeit dieser Berechnungsregeln gilt auch bei laufenden Wartungsverträgen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
§ 5 Preise, Rechnungsstellung und Zahlung
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung vereinbarten Preise. Der Dienstleister ist Kleinunternehmer gemäß §†19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
5.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zu begleichen, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
5.3 Bei monatlichen Abo-Leistungen (z. B. Webhosting, Cloud-Speicher, E-Mail) erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus.
5.4 Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen. Das Recht auf Geltendmachung weiterer Schäden bleibt vorbehalten.
5.5 Preise können bei entsprechender Ankündigung mit einer Frist von 4 Wochen angepasst werden. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.
§ 6 Erreichbarkeit und Reaktionszeiten
6.1 Der Dienstleister ist grundsätzlich per Telefon (0176 576 111 68) und E-Mail (klarcloudit@proton.me) erreichbar.
6.2 Bei dringenden Störungen bemüht sich der Dienstleister um eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Eine garantierte Reaktionszeit besteht nur im Rahmen individueller Wartungsverträge.
6.3 Während Urlaub oder Krankheit können Reaktionszeiten abweichen. Der Kunde wird in solchen Fällen möglichst vorab informiert.
§ 7 Datenschutz und Vertraulichkeit
7.1 Der Dienstleister verpflichtet sich, alle im Rahmen der Tätigkeit erlangten Informationen und Daten des Kunden vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
7.2 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO, BDSG). Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Dienstleisters.
7.3 Der Kunde ist selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich. Vor Beginn von Arbeiten an Kundensystemen empfiehlt der Dienstleister ausdrücklich die Erstellung eines aktuellen Backups.
7.4 Der Dienstleister haftet nicht für Datenverluste, die trotz ordnungsgemäßer Ausführung der beauftragten Arbeiten entstehen, sofern der Kunde keine Datensicherung vorgenommen hat.
§ 8 Gewährleistung
8.1 Der Dienstleister gewährleistet, dass seine Leistungen fachgerecht und sorgfältig erbracht werden.
8.2 Mängel sind dem Dienstleister unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Feststellung schriftlich mitzuteilen. Der Dienstleister hat das Recht zur Nachbesserung innerhalb angemessener Frist.
8.3 Die Gewährleistung entfällt, wenn der Kunde oder Dritte ohne Abstimmung mit dem Dienstleister Änderungen an den erbrachten Leistungen vorgenommen haben.
8.4 Für Hardware-Reparaturen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen (2 Jahre bei Verbrauchern). Für Dienstleistungen beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate.
§ 9 Haftung
9.1 Der Dienstleister haftet uneingeschränkt für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln des Dienstleisters verursacht wurden.
9.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und in diesem Fall begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
9.3 Der Dienstleister haftet nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste, die entstehen, weil der Kunde keine regelmäßige Datensicherung durchgeführt hat.
9.4 Die Haftung für Schäden aus dem Verlust von Daten ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäß erstelltem Backup entstanden wäre.
9.5 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 10 Wartungsverträge und Abonnements
10.1 Wartungsverträge und monatliche Abo-Leistungen (Hosting, Cloud, E-Mail, KI-Assistent u. ä.) werden schriftlich vereinbart und beinhalten die jeweils beschriebenen Leistungen.
10.2 Wartungsverträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um weitere 12 Monate, sofern sie nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt werden.
10.3 Monatliche Abo-Leistungen können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
10.4 Nicht genutzte Leistungsstunden aus dem Wartungspaket können nicht in den Folgemonat übertragen werden.
10.5 Zusätzliche Leistungen, die über das vereinbarte Kontingent hinausgehen, werden nach Aufwand zum gültigen Stundensatz berechnet.
10.6 Außerordentliche Kündigung ist für beide Seiten bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz schriftlicher Aufforderung und angemessener Fristsetzung verletzt.
§ 11 Mitwirkungspflichten des Kunden
11.1 Der Kunde stellt dem Dienstleister rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Ressourcen zur Verfügung.
11.2 Der Kunde sorgt dafür, dass der Dienstleister die notwendigen Zugangsberechtigungen zu den betroffenen Systemen erhält (lokal oder remote).
11.3 Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn von Arbeiten eine vollständige Datensicherung durchzuführen oder diese ausdrücklich zu veranlassen.
11.4 Der Kunde informiert den Dienstleister unverzüglich über Änderungen an der IT-Infrastruktur, die für laufende Leistungen relevant sein könnten.
§ 12 Änderungen dieser AGB
12.1 Der Dienstleister behält sich vor, diese AGB mit einer Frist von 4 Wochen zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.
12.2 Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung, gelten die neuen AGB als angenommen. Auf dieses Widerspruchsrecht wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.
§ 13 Schlussbestimmungen
13.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Dienstleisters (Hanau).
13.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
13.3 Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
13.4 Der Dienstleister weist darauf hin, dass er nicht bereit und nicht verpflichtet ist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (gemäß §†36 VSBG).
Hanau, 9.4.2026
Can Patrick Ilsever – KlarCloudIT
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