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Datensicherung in der Zahnarztpraxis: Die 3-2-1-Regel einfach erklärt

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Datensicherung in der Zahnarztpraxis

Röntgenbilder, Befunde, Termine, Abrechnungsdaten – ohne sie steht eine Praxis still. Ein defekter Server, ein Wasserschaden oder ein Verschlüsselungstrojaner reicht, und die Daten sind weg. Eine gute Datensicherung ist deshalb die wichtigste einzelne Schutzmaßnahme.


Die 3-2-1-Regel


  1. 3 Kopien Ihrer Daten: das Original und zwei Sicherungen.

  2. 2 verschiedene Speichermedien, zum Beispiel ein NAS und eine Cloud-Sicherung.

  3. 1 Kopie getrennt vom Praxisnetz – außer Haus, offline oder unveränderlich gespeichert.


Warum die getrennte Kopie so wichtig ist: Erpressungssoftware verschlüsselt alles, was sie im Netzwerk erreicht – auch dauerhaft angeschlossene Sicherungen. Im Ernstfall hilft nur eine Kopie, auf die der Angreifer keinen Zugriff hatte.


Was gesichert werden muss


  • Die Datenbank der Praxisverwaltung

  • Röntgen- und Bilddaten

  • E-Mails und Dokumente

  • Einstellungen wichtiger Geräte wie Router und Firewall


Klären Sie mit dem Hersteller Ihrer Praxissoftware, wie die Datenbank korrekt gesichert wird. Eine einfache Dateikopie im laufenden Betrieb ist oft nicht vollständig nutzbar.


Der wichtigste Schritt: Wiederherstellung testen


Ein Backup ist nur so gut wie seine Wiederherstellung. Testen Sie mindestens einmal im Jahr, ob sich die Daten tatsächlich zurückspielen lassen – und wie lange das dauert. Genau diese Zeit steht Ihre Praxis im Ernstfall still.


Datenschutz bei Cloud-Backups


Patientendaten gehören nur verschlüsselt in die Cloud, idealerweise bei einem Anbieter mit Serverstandort in der EU und mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung.


Kurz-Check für Ihre Praxis


  • Wann lief das letzte Backup erfolgreich?

  • Wer bekommt eine Meldung, wenn eine Sicherung fehlschlägt?

  • Wann wurde zuletzt eine Wiederherstellung getestet?


Wo steht Ihre Praxis?


Mit KlarSchild begleitet KlarCloudIT Praxen bei Datensicherung, Updates, Zugängen und Schulung des Teams – vor Ort im Rhein-Main-Gebiet, per Fernwartung auch darüber hinaus.


Mehr zu den Pflichten lesen Sie im Beitrag IT-Sicherheitsrichtlinie für die Zahnarztpraxis: Was ist Pflicht?.

 
 
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